Die zehn Thesen des Verbandes

  1. Nachhaltige Förderung der Schaffung von Eigentum für breite Bevölkerungskreise
    Eigentum muss für alle machbar sein! Um das zu erreichen, bedarf es einer finanziellen Förderung mit einer starken familienfreundlichen Komponente (modifizierte „Eigenheimzulage“).  
  2. Verständliche Grundsteuer und Grunderwerbssteuer
    Aufkommensneutrale Reform der Grundsteuer mit einer Bewertung auf Basis objektivierbarer Daten wie Wohnfläche und Grundstücksgröße. Bundeseinheitliche Absenkung der Grunderwerbsteuer auf 3,5 %.
  3. Energieausweise und Energieeinsparverordnung
    Abschaffung der Energieausweispflicht und damit der Veröffentlichungspflicht in Immobilienanzeigen, weil die Energieausweise nicht wirklich objektivierbar und verifizierbar sind. Aussetzung der verschärften Anforderungen der Energieeinsparverordnung für Neubauten.
  4. Bauvorschriften und Baustandards zielorientiert und umsetzbar
    Prüfung und notwendigenfalls Absenkung von Baustandards für spürbare Reduzierung von Baukosten. Deutliche Entbürokratisierung.
  5. Baulandausweisung
    Zügige Ausweisung von Bauland durch die Kommunen durch schnelle Schaffung von praktisch umsetzbarem Baurecht (Entbürokratisierung bei Gestaltung neuer Bebauungspläne unter aktiver Bürgerbeteiligung).
  6. Abschreibung für Gebäudeneubau
    Erhöhung der Afa von 2% auf 4%; hiervon profitieren auch Eigenheimer, welche teilweise vermieten.
  7. Erbschaftssteuer
    Abschaffung der Erbschaftssteuer, weil es keine „gerechte Besteuerung“ gibt.
  8. Verständliches, praktisches Mietrecht
    Vereinfachung des Mietrechts, damit es auch Kleinvermieter verstehen und ohne ständige anwaltliche Beratung selbst rechtstreu anwenden können.
  9. Nachhaltiger Schutz des Eigenheims vor ungerechtfertigten und willkürlichen Eingriffen
    Eigentum kann durch viele Faktoren beeinträchtigt werden. Dazu gehören insbesondere bei der Nutzung von Windkraft der dauerhafte Schutz vor Schattenwurf (Stroboskopeffekt) und Infraschall, denn beides führt objektiv zu Gesundheitsschäden und Entwertung der betroffenen Wohngebäude. Dazu gehört auch der Schutz vor Überforstung und Beschattung durch zu geringen Waldabstand, ganz besonders der Schutz vor Verfeuchtung und Verdunkelung von Wohngebäuden. Angemessene Mindestabstände sind in diesen Fällen gesetzlich sicherzustellen und durchzusetzen.
  10. Zwangsweise Inanspruchnahme und Beschlagnahmung von Wohnraum
    Eigenheimer dürfen nicht die Opfer politischer Fehlentscheidungen werden, welche einseitig jene belasten, die durch Fleiß und Leistung zum Erfolg unserer Wirtschaft und zur Sicherung unserer Sozialsysteme nachhaltig beitragen. Das selbstgenutzte Eigentum, als Grundlage für Wohnen und Arbeiten der Familie, muss auch künftig unangetastet bleiben.